Niederlage gegen Vicky

Kreisliga 5, 10. Spieltag: Victoria III – FC Roland Wedel 4:2 (0:1)

Das Spiel gegen Vicky war heute aus verschiedenen Gesichtspunkten ein Highlight bzw. Novum. Allen voran die Anstoßzeit um 18 Uhr auf einem Sonntagabend. Das war schon mal echt eine ungewöhnliche Spielzeit. Dazu kam noch, dass wir im Stadion Hoheluft spielen sollten. Die Spielstätte, in der sonst die Oberligamannschaft von Victoria Hamburg sowie Teutonia in der Regionalliga ihre Spiele austragen. Das war schon eine geile Atmosphäre, die natürlich ein paar mehr Zuschauer verdient hätte.

Spielbericht

Wir starteten richtig gut und dominant in die Partie. In der Defensive ließen wir bis auf Standards wenig zu. Die Abwehr inklusive unseres Torwartes war aufmerksam und konnte alles entschärfen. Auf der anderen Seite spielte Subeid einen wunderschönen Pass auf Alen, der frei auf den gegnerischen Kasten zulief, cool blieb und zum 0:1 verwandelte (13‘).

Mit der Führung im Rücken machten wir weiter und mussten uns höchstens vorwerfen lassen, zur Halbzeit nicht höher als nur 0:1 geführt zu haben.

Halbzeitstand 0:1

Der Spielabschnitt zwei begann und was dann auf einmal los war, weiß wohl keiner so genau. In den ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit drehte Vicky das Spiel von einem 0:1 in ein 3:1. Und das mit einfachsten Pässen. Die Tore der Blau-Gelben verliefen gefühlt immer nach der gleichen Blaupause: Langer Ball auf die Außen, von außen nach innen ziehen, vor dem Tor quer spielen, einnetzen und jubeln.

Was war mit unserer Defensive in der zweiten Halbzeit los? Auch hier: Man weiß es nicht. Abstimmungsfehler noch und nöcher. Einige Großchancen konnte unser Keeper sogar noch entschärfen, ansonsten hätten wir noch höher zurückgelegen.

Enes gelang zwar der zwischenzeitliche 3:2-Anschluss (58‘), doch kurz vor Ende stellte Vicky den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her und gewann 4:2 (85‘).

Fazit

Eine schlechte 2. Halbzeit kostet uns den nächsten Sieg. Das ist sehr bitter, da wir die Führung in der ersten Hälfte bereits ausbauen konnten. Der seltsame Spielverlaub passte zu der ungewöhnlichen Anstoßzeit.

Nun aber heißt es Mund abputzen, weiter machen und im Derby gegen COSMOS punkten!